Mediendesign

Statt der ursprünglichen Bezeichnungen Grafik-bzw. Mediendesign weist die zukünftige Denomination Kommunikationsdesign darauf hin, dass sich das Tätigkeitsfeld in Design bzw. Gestaltung verändert hat.

Es geht nicht darum, schöne Poster und coole Logos zu entwerfen, sondern in Lehre und Forschung dem technologischen und gesellschaftlichen Wandel durch, in und über die Gestaltung Rechnung zu tragen. Projekte und Aufgaben verbinden dabei die theoretische mit einer praktischen Auseinandersetzung, so dass Recherche, Konzeption und Umsetzung ineinander greifen.

Methoden, die angewandt werden, reichen von Design Fiction, Design Thinking, Storyboarding, Paper Prototyping, explorative Foto- und Videorecherche, Mindmaps, Personas, Rollenspielen über Designmanagement hin zu Usabilitytesting. Dabei steht nicht die Vermittlung handwerklicher Fertigkeiten im Vordergrund, sondern die situative Analyse einer Problemstellung, die Konzeption einer möglichen Lösung mit entsprechender Präsentation und exemplarischer Ausführung. Faktoren, die eine gestalterische Lösung beeinflussen, werden dabei identifiziert und in der jeweiligen Konzeption berücksichtigt. Diese Fähigkeiten können im Lehramt und in der Kommunikation von Kunst und Kultur produktiv eingesetzt werden. Softwarekenntnisse sollten eigenständig, z.B. über Online-Videotutorials erarbeitet werden.