Zeitbasierte Kunst

Der Bereich zeitbasierte Kunst setzt sich praktisch und theoretisch mit prozessualen Kunstformen auseinander, die sich im Laufe des 20. und 21. Jahrhunderts innerhalb der bildenden Künste herausgebildet haben. In den Theorieseminaren wird das breite Spektrum der zeitbasierten Kunstformen von u.a. zeitbasierter Medienkunst, Videokunst, Experimentalfilm bis zu den verschiedenen Ausformungen der Performance Kunst thematisiert.

Im Zentrum der praktischen Arbeit stehen Performance und Film/Experimentalfilm. Für beide Bereiche werden regelmäßig praktische Grundlehren und weiterführende Studiolehren angeboten. In den Grundlehren werden praktische Grundkenntnisse der jeweiligen Felder vermittelt. Die Seminare werden mit der Präsentation einer Performance bzw. eines Kurzfilms abgeschlossen. Darauf aufbauend stehen in den Studiolehren das eigenständig entwickelte künstlerische Projekt und die Vertiefung der künstlerischen Kompetenz im Vordergrund. Die Studiolehren werden mit der Präsentation der eigenen Projekte abgeschlossen. Diese können u.a. in Form von Performances, Video-Performances, Filmen oder Multi-Media-Installationen präsentiert werden.

Erweitert werden die beiden zentralen Säulen Performance und (experimenteller) Film mit zusätzlichen Lehrangeboten aus den Bereichen der zeitbasierten Medienkunst oder der szenischen Kunst. Dazu hören z.B. Seminare im Bereich des Projection Mapping, des analogen oder digitalen Trickfilms oder der Szenografie. Ferner finden regelmäßige Kooperationen u.a. mit der Kunsthalle Osnabrück oder der Hochschule Osnabrück statt, die zusätzliche praktische Projekterfahrung ermöglichen.