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Gastvortrag Dr. Johanna Trautmann zum Thema „Ambiguität in der Kunstpädagogik“
Am Mittwoch den 17.12. von 16:15–17:45 wird Dr. Johanna Trautmann (RPTU) einen Gastvortrag zum Thema „Ambiguität in der Kunstpädagogik" im Rahmen der "Einführungsvorlesung in die Kunstpädagogik“ halten. Der Vortrag ist öffentlich und findet im Gebäude 15 R130 statt. Interessierte sind herzlich eingeladen und können sich via Mail unter lukas.sonnemann@uni-osnabrueck.de anmelden.
Moderne und zeitgenössische künstlerische Werke werden immer wieder als inhärent ambigue beschrieben. Auch das künstlerische Arbeiten ist ganz deutlich von Ambiguitätserfahrungen geprägt. Doch was bedeutet es eigentlich, Ambiguität zu erfahren und welches Bildungspotenzial liegt in dieser besonderen Erfahrungsform? Der Vortrag nähert sich aus kunstpädagogischer Perspektive Begriffen und Phänomenen von Ambiguität und erläutert verschiedene Konsequenzen für edukative Situationen an der Schnittstelle von Kunst und Bildung. Diese werden immer wieder verknüpft mit aktuellen kunstdidaktischen Positionen und Beispielen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Sensibilität gegenüber Ambiguität für eine Kunstpädagogik in der [Klima]Krise.
Dr. Marie Johanna Trautmann (sie/ihr) ist seit 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrkraft für besondere Aufgaben an der RPTU in Landau. Sie studierte Kunst und Germanistik für das Lehramt an Gymnasien an der HBK Braunschweig, der TU Braunschweig und am Chelsea College of Arts London. 2019-2020 war sie zudem Mitarbeiterin in der Abteilung für Bildung und Vermittlung der Staatsgalerie Stuttgart. 2024 promovierte sie über Ambiguität als Denk- und Handlungsansatz für eine Kunstpädagogik in der [Klima]Krise. Ihr Lehr- und Forschungsschwerpunkt ist die Erkundung und Entwicklung kunstpädagogischen Handelns in der Krise und für ungewisse Zukünfte, wobei ein aktueller Fokus auf BioDesign und Demokratiebildung liegt.
(Text: Lukas Sonnemann)
